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Liquiditätsfreisetzung mit Bürgschaftsversicherungen

Interessant für Unternehmen, welche bei Auftraggebern, Auftragnehmern oder Lieferanten Bürgschaften hinterlegen müssen. Als Beispiele seien hier genannt: 

Bietungs- und Vorauszahlungsbürgschaften
Bürgschaften auf Vertragserfüllung und Mängelansprüche
Bürgschaften für Handwerkersicherung
Bietungs- und Ausführungsbürgschaften
Gewerbliche Mietkaution usw.

Eine Aufstellung der häufigsten Bürgschaften (auch Kautionen genannt) finden Sie unter Bürgschaftsarten. Der bekannte Weg führt jetzt zur Hausbank. Dort lässt man sich eine Bürgschaftsurkunde ausstellen und übergibt diese dem Bürgschaftsempfänger. 
Nachteil: Jede Bürgschaft wird auf den Kreditrahmen Ihres Unternehmens angerechnet und somit wird Ihr Finanzierungsspielraum eingeengt. Es ist auch möglich, dass sich die Bank Kreditlinien bis zu 100% besichern lässt, wodurch nochmals Kapital gebunden wird. Im schlimmsten Fall kann Ihr Unternehmen nicht auf Marktveränderungen oder Chancen reagieren, weil die Finanzierungsspielräume ausgeschöpft sind. Der neue Weg führt Ihr Unternehmen zur Versicherung. Dort beantragen Sie einen Bürgschaftsrahmen und bedienen daraus Ihre Bürgschaftsempfänger. Die Besicherung der Bürgschaft erfolgt zu 0-40% der Bürgschaftssumme und ist von der Bonität Ihres Unternehmens abhängig. Der Bonitätsindex bei Creditreform sollte nicht über 300 liegen. Vorteil: Mit einer Bürgschaft über eine Versicherung werden die Kreditlinie und der Finanzierungsspielraum Ihres Unternehmens nicht belastet. Ggf. verbessern Sie Ihr Rating nach Basel II und Sie können den nun freien Finanzierungsspielraum für neue Chancen und Investitionen nutzen wodurch sich Ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöht.